Bald Verbot von "Killerspielen" ?

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Nach dem Amoklauf eines Schülers in Emsdetten (ist übrigens ziemlich in der Nähe von Halle, wo wir ja im Januar zur Handball-WM fahren) ist die Diskussion um das Verbot von Ego-Shootern neu aufgebrochen. Hab gerade einen Artikel bei Spiegel-Online gelesen. An der ganzen Diskussion gefallen mir einige Dinge nicht.

  1. Scheinbar gehen die Politiker einen ziemlichen Alleingang, wie im Artikel beschrieben, sind Gewaltforscher gegen das Verbot
  2. Da die Regeln im europäischen Ausland viel lockerer sind, bekommt man da alle Spiele ohne Probleme. Auch die teilweise Veränderungen am Spiel (z. B. dt. Version) gilt nicht für ausländische Versionen. Eine Einfuhr von solchen CDs sollte kein Problem darstellen. Die Fan-Gemeinde ist groß, die Leute wollen weiter ihre Hobbies betreiben und werden sich die Software beschaffen.
  3. Zitat: Für den Fall, dass ein Verbot dazu führt, dass Spiele verstärkt unkontrolliert übers Internet oder als so genannte Grau-Importe nach Deutschland gelangen, schlagen die Gutachter des Bundestages vor, “auch eine Regelung zur Zugriffsbeschränkung für Internetseiten mit entsprechenden Inhalten zu erlassen“. Das sei schon deshalb sinnvoll, da “die Verbotsregelung grundsätzlich geeignet ist, den Vertrieb von ‘Killerspielen’ zu unterbinden oder zumindest erheblich einzuschränken”.
    Hallo? Wollen die das Internet zensieren? Was geht jetzt ab?
  4. Überhaupt das Wort “Killerspiel” ist ja überaus subjektiv und abwertend, woraus keine sinnvolle Diskussion entstehen kann. Beim letzten Mal ging es noch um “Ego-Shooter”, jetzt sind es nur noch Killerspiele..

Fazit: Ich spiele selbst keine Spiele mehr – jedoch regt mich diese Diskussion schon ziemlich auf. Letzendlich findet eine Mobilisierung der Massen durch, man erreicht mit dem Begriff viele besorgte Eltern – man will zeigen, dass man schnell ein Gesetz durchsetzen kann/könnte.

Mal abwarten, was jetzt passiert!

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