Praktikum im Ausland

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Wer überlegt, fürs Praxissemester ins Ausland zu gehen, der sollte sich etwas früher informieren als das für eine Stelle in Deutschland notwendig ist.
Insbesondere bei Stellen in den USA muss man das Visum noch recht aufwendig über eine Agentur beantragen, selber geht das nicht. Aber nun erstmal ein paar Tipss:

  • Förderprogramme: International gibt es das InWEnt Stipendium, für das aber leider die Berwerbungsfrist schon abgelaufen ist. Es gibt jedoch noch andere Möglichkeiten, finanzielle Unterstützung zu bekommen: Das Leonardo Programm bietet eine Fördermöglichkeit für alle Praxissemester innerhalb der EU. Die Bewerbung kann relativ kurzfristig erfolgen (2 Monate vor Antritt, es muss jedoch bereits ein Arbeitsvertrag vorgelegt werden)
    DAAD: Vom DAAD gibt es einen einmaligen Zuschuss zu den Fahrtkosten, es müssen ebenfalls ein paar Formulare ausgefüllt werden und ein Nachweis muss erbracht werden, dass man bereits eine Stelle hat. Auf der Seite vom DAAD gibt es außerdem noch viele andere nützliche Informationen.
  • Vorbereitung: Naja, erstmal sollte man wissen, wo man ungefähr hinwill, zumindest ob innerhalb der EU oder außerhalb. Einen englischen (amerikanischen) Lebenslauf (siehe unten) bereits vorzuliegen zu haben ist sicherlich praktisch, falls man schnell auf ein Angebot reagieren muss. Damit kanns dann zur
  • Stellensuche gehen: Häufigste Frage – Wie finde ich eine Stelle? Kontakte sind natürlich äußerst hilfreich, aber nicht unabdingbar. Rumfragen, wer schonmal im Ausland war, derjenige hat bestimmt noch Kontakte dahin. Auch kann man bei Stellenbörsen wie monster.com Stellen im Ausland finden. Auch wenn dies Vollzeitstellen sind, häufig kann man so Firmen und Adressen besser finden als sich einfach so im Web durchzuklicken.
  • Kontaktaufnahme: Entweder per eMail oder per Telefon. Vorteil am Telefonieren ist natürlich, dass man oft direkt Feedback bekommt. (Stellt die Firma überhaupt Praktikanten (auch aus dem Ausland) ein? Mindestzeit > 6 Monate?
    Dann können Lebenslauf und Anschreiben verschickt werden. Am besten vorher die speziellen Anforderungen des jeweiligen Landes anschauen. In Nordamerika ist es zum Beispiel üblich, einen “Reverse-Chronological-Resume” abzugeben, auf dem keine persönlichen Informationen zu finden sind. Auch kein Bild! Tipps zur Erstellung von Lebensläufen (besonders für den nordamerikanischen Raum):
    Resume Tutor
    Susan Ireland Resumes
    Studienberatung der FH Hannover
    Auch auf den Seiten großer Firmen wie z. B. Google, IBM, Daimler etc. findet sich im Bereich Careers/Jobs oft auch ein Bereich für Praktikas. Dort sind auch gute Tipps, wie ein Lebenslauf und ein Anschreiben auszusehen hat und was rein gehört. Natürlich kann man sich auch über die dort vorhandenen Formulare gleich bewerben – es gibt ja “nichts zu verlieren”..

In der Bibliothek gibts auch Literatur zur deutschen und englischen Bewerbung (sobald ich die wieder zurück gegeben habe :-) )

Bei irgendwelchen Fragen zu dem Thema könnt ihr euch natürlich auch gern an mich wenden.

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