Autofahren und Verkehr in Atlanta
Sep 20
Uncategorized Atlanta, Auto 4 Comments
Wenn ich abends (so zwischen 5 und 7) Richtung Atlanta reinfahre, dann siehts öfters so aus, wie auf diesem Bild. Stau auf 7 Spuren. Fast immer fahr ich alleine, ansonsten könnte man die so genannte “Car Pool Lane” benutzen, was eigentlich ne super Erfindung ist: Dort darf man nur fahren, wenn im Auto 2 oder mehr Leute mitfahren. (Und Busse dürfen da auch fahren). Damit werden die Amis zu Fahrgemeinschaften ermuntert, weil man so auch in der morgendlichen Rush Hour viel schneller zum Ziel kommt. Auch praktisch: Es gibt dort sogar Ausfahrten auf der linken Seite, damit man nicht quer über alle (bis zu 8) Fahrbahnen rüber muss.
Insgesamt habe ich mich inzwischen ziemlich an das amerikanische Verkehrssystem gewöhnt. Vor drei Jahren in Maine gabs im Grunde genommen ja nur eine Straße und eine Ampel. Hier siehts da schon ein wenig anders aus.
An was man sich gewöhnen muss:
- Man darf an roten Ampeln IMMER rechts abbiegen, außer dort ist ein Schild: “No turn on red”
- Es gibt kein Rechts-vor-Links
- An fast allen kleineren Kreuzungen sind so genannte 4-way-stops, also jeder hat ein Stopp-Schild und der, der als erstes angehalten hat, darf als erstes wieder fahren.
- Auf der Autobahn sind Ausfahrten mal links und mal rechts, oft wird eine Spur mittendrin zu einer “exit only” Spur und man sollte dann schnell wechseln, wenn man nicht raus will
- Man darf natürlich auf der Autobahn rechts und links überholen
- Es gibt immer ein Speedlimit – Verdammt! ;-)
Naja, nur das Straßensystem an sich ist mir noch nicht 100% bekannt, was auch davon kommt dass ich die meiste Zeit mit meinem Navi rumfahre, was sich echt bewährt hat. Klar, ab und zu gibts kleinere Probleme (Akku leer, Wal Mart inzwischen geschlossen) aber zu 97% bin ich immer zuverlässig ans Ziel gekommen!
Ist auch recht praktisch um nur mal zwischendrin zu schauen, wie weit es eigentlich von A nach B ist. Oder “wo ist der nächste wendys?”
Nachteil, wie gesagt: Man achtet viel weniger, wo man eigentlich fährt. Und dadurch geht die Orientierung ohne Navi natürlich flöten. Aber mich störts wenig :-)
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Sep 22, 2007 @ 18:05:04
Hi, bin nun auch heil in Atlanta angekommen. Hab mir nun auch einen Blog zugelegt ;-) Wenn du Lust hast koennen wir uns mal treffen. Kann ich dich mal anrufen wegen Fuehrerschein. Ich check das nicht so recht wie das gehen soll, mit der Driver Licence, bzw. Perso eintauschen. Hab nur gehoert, dass ich hier meinen Fuehrerschein neu machen soll, worauf ich aber keinen rechten Bock hab. Am besten ist Skype: sunwax. Wuerd mich freuen was von dir zu hoeren.
Sep 26, 2007 @ 23:49:42
“An was man sich gewöhnen muss” – Genau das selbe ist mir bei meinem kurzen “Virginia-Trip” letztes Jahr auch direkt aufgefallen, man gewöhnt sich aber sehr schnell dran. Die Car-Pool lanes sind super… fahr da aber nicht allein, in der Regel gibts da sehr sehr üble Strafen! Das “immer rechts abbiegen” find ich persönlich ebenfalls eine sehr gute Regelung, sollte man hier auch mal einführen. Die paar “Grünen-Rechtsabbiege-Pfeile” die wir hier haben sind ja sehr rar.
Sep 27, 2007 @ 04:11:26
Ne, werd nie auf den Carpool lanes alleine fahren – auch wenn es manchmal schon verführerisch ist, wenn auf allen anderen spuren stau ist!
(kann hiermit auch gleich mal das subscribe to comments plugin testen)
Oct 04, 2007 @ 22:46:51
Mensch Michi, ich seh schon, das hat dir damals in der Einoede nicht gutgetan :D
1-3 und das rechts-ueberholen musste ich damals auch lernen… hat ein wenig laenger gedauert, als ich in Glasgow an der Kreuzung stand und auf das von rechts kommende Auto gewartet habe…