Weihnachten und Sylvester in Atlanta

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CIMG3481 Zum allerersten Mal habe ich Weihnachten und Sylvester nicht in Deutschland verbracht. Mal was ganz anderes, was natürlich gute und schlechte Seiten hat. An Weihnachten haben wir ein großes Abendessen vorbereitet mit drei Fondue-Arten: Käse, Fleisch und Schokoladenfondue. Zusammen kochen, essen und danach Geschenke auspacken war dann an Heilig Abend angesagt. Ach ja, und nachmittags waren wir in einer Kirche, was auch mal eine andere Erfahrung war.

 

Kopie von IMG_1868Wir waren in der "St Barthomolomew’s Episcopal Church" beim Kindergottesdienst. Dort gabs auch ein Krippenspiel, was herrlich ungeprobt war. Letztendlich war es nur ein großes Hin-und-her winken "Yes, it is your turn now." , "yes, it really is you now, you can go on reading", und irgendwie wusste niemand, ob das gerade alles schief läuft oder einfach niemand etwas geplant hat. Naja, der Rest vom Gottesdienst war noch erfüllt mit einer Überdosis Weihrauch und (selbst verständlich englischen) Weihnachtsliedern.

Am 25. Dezember habe ich dann bei uns im Haus das amerikanische Weihnachten gefeiert, unsere Vermietrin hat ne Gans in den Ofen geworfen und obwohl ich noch recht voll vom Vorabend war, konnte ich ein wenig davon essen (und genießen).

Letztendlich muss ich sagen, dass bei mir recht wenig Weihnachtsstimmung aufgekommen ist. Den einzigen, mikrigen Weihnachtsbaum hatten wir bei der Arbeit, Schnee war natürlich nicht zu erwarten und die Temperaturen kamen mir auch eher herbstlich vor.

Sylvester:

Kopie von IMG_1950 Was ich an Sylvester nicht leiden kann, war schon immer, dass man sich oft großen Druck macht, die ultimative Party zu veranstalten. Viel Vorbereitung, Diskussionen usw und letztendlich ist alles recht schnell vorbei. Naja, wir haben uns letztendlich gegen den bekannten Peach Drop entschieden, der ähnlich zum Ball drop in New York nunmal nen großen Pfirsich bietet, der um Mitternacht "runterfällt". Da ich da jetzt nicht soo viel Lust darauf hatte (und auf die anderen 70 000 Leute) habe ich mich mit Simon und anderen LH Kollegen für eine Kneipentour in den "Virginia Highlands" entschieden. War auf jeden Fall auch lustig und obligatorisch wurde natürlich um 12 der Countdown runtergezählt. Privates Feuerwerk ist in Georgia verboten, war auch mal was anderes, auch wenn ich die ein oder andere Rakete schon etwas vermisst habe.

Inzwischen hat auch das neue Jahr begonnen und ich wünsche euch allen natürlich ein gutes neues Jahr!! Ich habe noch ein paar Tage frei, werde ab Montag wieder zur Arbeit gehen. Diesen Freitag sinds noch genau drei Wochen bis zu meinem Abflug, die Zeit vergeht rasend schnell..

Morgen werde ich dann zum Flughafen fahren, Ellen (Trainee bei TWELVE Hotel fliegt zurück nach Deutschland) "Goodbye" sagen und später Heiko (neuer LH Praktikant) und Jan (noch-LH Praktikant, kommt zurück aus Deutschland) "Hallo" sagen. Komisches Gefühl, so nach beinahe 6 Monaten hier fühlt man sich hier schon als "alter Hase" und nun kann man seine Erfahrungen an die "Rookies" weitergeben..

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